Neue Rad- und Wirtschaftswege verbinden Riesdorf und Werbig

Neue Rad- und Wirtschaftswege verbinden Riesdorf und Werbig

Am 29. April 2026 war es so weit: Die neu errichteten Radwege sowie ein Wirtschaftsweg, die im Rahmen des Flurbereinigungsverfahrens „Niederer Fläming I“ gebaut wurden, werden feierlich an die Gemeinde Niederer Fläming übergeben.


Die Gemeinde Niederer Fläming hat das Projekt gemeinsam mit dem Verband für Landentwicklung und Flurneuordnung Brandenburg umgesetzt. Grundlage bildete der zuvor erarbeitete Wege- und Gewässerplan, der gezielt auf die Bedürfnisse von Anwohnern und Landwirten abgestimmt wurde. Die Genehmigung erfolgte am 2. November 2022. Der erste Spatenstich für die Radwege 200 und 201 und den Wirtschaftsweg 145 wurde am 1. August 2025 gesetzt.


Dank der Förderung im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK), die 75 Prozent der Baukosten übernahm, sowie eines kommunalen Eigenanteils von 25 Prozent, konnten insgesamt 1,1 Kilometer Radwege und 1,5 Kilometer Wirtschaftsweg realisiert werden.


Die neuen Radwege sollen vor allem Schulkindern einen sicheren Schulweg ermöglichen. Gleichzeitig bieten sie eine attraktive Alternative für Freizeitradler und Familien, die künftig den Autoverkehr auf der nahegelegenen Landesstraße vermeiden können. Der Wirtschaftsweg verbessert darüber hinaus die Arbeitsbedingungen der örtlichen Landwirtschaft. Auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen können die Felder nun mit modernen Maschinen besser erreicht und bewirtschaftet werden.


Insgesamt belaufen sich die Baukosten auf voraussichtlich rund 780.000 Euro brutto. Die Umsetzung erfolgte in Zusammenarbeit mit der EUROVIA aus Kolkwitz sowie dem Ingenieurbüro Steinbacher Consult aus Herzberg.


Die Teilnehmergemeinschaft Niederer Fläming I zeigt sich erfreut über den erfolgreichen Abschluss des Projekts. Mit der Freigabe der neuen Wege wird nicht nur die Infrastruktur im ländlichen Raum gestärkt, sondern auch ein deutliches Zeichen gesetzt, dass auf die Bedürfnisse der Bürger eingegangen und nachhaltig in die Region investiert wird.