Das Verfahren „Breiter Graben“ wurde erfolgreich abgeschlossen

von Vera Neye

Im Bodenordnungsverfahren „Breiter Graben“ wurde unter Beteiligung von 183 Teilnehmern eine rund 850 Hektar große Fläche neu vermessen und geordnet. Ziel war es, die landwirtschaftliche Nutzung zu verbessern und die Infrastruktur nachhaltig zu stärken.

Das Bodenordnungsverfahren „Breiter Graben“ in Werenzhain, einem Ortsteil der Stadt Doberlug-Kirchhain im Landkreis Elbe-Elster, ermöglichte die Bereitstellung der für die Renaturierung des Breiten Grabens erforderlichen Flächen. Gleichzeitig konnten vorhandene Nutzungskonflikte aufgelöst werden – insbesondere durch die Einbindung und intensive Beteiligung aller Akteure vor Ort.

Im Zuge des Verfahrens wurde der Weg am Breiten Graben ausgebaut sowie der alte Flugplatz entsiegelt. Beide Maßnahmen hatten ein Gesamtvolumen von rund 665.000 Euro, wovon etwa 532.000 Euro durch Fördermittel finanziert wurden. Den erforderlichen Eigenanteil übernahmen die Gemeinde Doberlug-Kirchhain sowie zwei ansässige landwirtschaftliche Unternehmen.

Insgesamt flossen für Ausbau und Neuvermessung rund 620.000 Euro aus Fördermitteln von Bund und Land im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der Agrarstruktur und des Küstenschutzes“ (GAK).

Nach einer Verfahrensdauer von 18 Jahren wurde das Bodenordnungsverfahren im Dezember 2025 mit dem Erlass der Schlussfeststellung abgeschlossen. Mit deren Rechtskraft endet auch die Mitgliedschaft im Verband. Aus diesem Anlass bedankt sich der Verband bei der Teilnehmergemeinschaft und ihrem Vorstand sowie beim Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung und dem Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz für die vertrauensvolle Zusammenarbeit.