Schlussfeststellung im Bodenordnungsverfahren Dahme unterzeichnet

von Hannes Werner

Im Verfahrensgebiet konnte die eigentumsrechtliche Regelung des vorhandenen Wege- und Gewässernetzes umgesetzt und die zersplitterten Eigentumsflächen neu geordnet und arrondiert werden. Damit ist nun eine volle Verfügbarkeit an den Grundstücken gegeben. Die Auflösung von Landnutzungskonflikten wurde ebenso erzielt wie eine Verbesserung der Agrarstruktur.

Unter Begleitung durch den VLF Brandenburg wurden der Fasanerieweg, der Buchhorstweg und der Bollensdorfer Weg sowie ein Durchlass am Ziegeleiweg neu gebaut. Die teilweise Entsiegelung der Flughafenstraße mit Erneuerung der bestehenden Asphaltdecke ist als Maßnahme des Wege- und Gewässerplanes ebenfalls realisiert worden. Als äußerst gelungene Ausgleichs- und Ersatzmaßnahme entschied sich der Vorstand der Teilnehmergemeinschaft für die Pflanzung von 28 Hochstämmen alter Obstgehölzsorten am Fasanerieweg.

Insgesamt wurden ca. 854.000 € an Ausführungskosten im Verfahren investiert. Davon waren ca. 583.000 € Fördermittel des Landes und des Bundes aus der Gemeinschaftsaufgabe Agrarstruktur und Küstenschutz (GAK). Die Eigenanteile in Höhe von ca. 271.000 € wurden von der Teilnehmergemeinschaft sowie der Stadt Dahme/Mark, der Bauerngenossenschaft Rosenthal eG, der Agrargenossenschaft GeRoMe eG und einzelnen Beteiligten aufgebracht.

Die Unterzeichnung der Schlussfeststellung am 27.11.2025 markiert die finale Phase des am 16.11.2007 eingeleiteten Bodenordnungsverfahrens Dahme. Der Verband dankt aus diesem Grund insbesondere dem Vorstand der Teilnehmergemeinschaft für das jahrelange ehrenamtliche Engagement und die sehr gute Zusammenarbeit sowie der Stadt Dahme/Mark, dem Landesamt für Ländliche Entwicklung, Landwirtschaft und Flurneuordnung und dem Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz.